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Wissen

Berufe in Bildung und Wissenschaftskommunikation

In diesem Bereich arbeiten zwei Gruppen: Medienfachleute, die ihr Wissen in der Lehre weitergeben, und Kommunikationsleute, die Forschung verständlich machen.

Lehre

  • Lehraufträge an Fachhochschulen und Universitäten. Nebenberuflich, für Leute mit Praxiserfahrung. Der häufigste Weg in die Lehre, meist semesterweise vergeben.
  • Hauptberufliche Lehre. Seltener, dafür unbefristet. Verlangt werden in der Regel einschlägige Praxis und ein Abschluss.
  • Medienpädagogik. Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, an Schulen und in außerschulischen Einrichtungen.
  • Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Trainings und Workshops für Unternehmen und Institutionen.

Ein Lehrauftrag ist in Österreich meist ein freier Dienstvertrag oder ein Werkvertrag, abgegolten wird je Semesterwochenstunde. Die Vorbereitung ist darin eingerechnet. Beim ersten Mal ist der Aufwand dafür ein Vielfaches der Unterrichtszeit.

Wissenschaftskommunikation

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an Universitäten, Forschungseinrichtungen und Fördergebern.
  • Wissenschaftsjournalismus in Redaktionen (mehr dazu im Berufsbild Redaktion und Journalismus).
  • Vermittlung und Ausstellung in Museen und Science Centern.

Gebraucht werden zwei Fähigkeiten. Sie müssen eine Studie fachlich verstehen und sie so erzählen können, dass sie dabei richtig bleibt. Leute aus der Forschung bringen meist das Erste mit, Leute aus Redaktionen das Zweite. Beide Wege sind üblich.

Vor der Zusage zu einem Lehrauftrag

Fragen Sie, wie viele Studierende und wie viele Einheiten es sind und ob es fertiges Material gibt oder ob Sie die Lehrveranstaltung selbst aufbauen. Ein neu konzipierter Kurs macht etwa dreimal so viel Arbeit wie ein übernommener. Die Abgeltung ist meist dieselbe.

Häufige Fragen

Wie bekommt man einen Lehrauftrag an einer Fachhochschule?

Ausschlaggebend ist einschlägige Berufspraxis, ein akademischer Titel spielt eine kleinere Rolle. Lehraufträge werden häufig auf Empfehlung vergeben oder nach einer direkten Anfrage beim Studiengang. Sie können also auch selbst bei der Studiengangsleitung anfragen.

Was ist Wissenschaftskommunikation?

Die Vermittlung von Forschung an ein Publikum außerhalb der Wissenschaft, verständlich und ohne sie zu verfälschen. Sie findet auf zwei Seiten statt: bei den Einrichtungen selbst, etwa in der Pressestelle einer Universität oder in einem Museum, und im Wissenschaftsjournalismus. In der Pressestelle vertreten Sie die Einrichtung nach außen, im Journalismus berichten Sie unabhängig über Forschung.

Bildung & Wissenschaft

3 offene Stellen in diesem Ressort